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Informationen zum Thema Demenz

Liebe Angehörige,

 

Demenz ist ein Wort, das in der heutigen Zeit immer häufiger auftaucht und viele Betroffene erst einmal hilflos werden lässt. Wir wollen Sie auf diesem Weg kurz und knapp über das Thema informieren und Ihnen wichtige Internetseiten aufzeigen, auf denen Sie weitere hilfreiche Informationen sowie Formulare erhalten können.

 

Zur Demenz:

Das Wort Demenz ist ein Oberbegriff für rund 50 Krankheiten, von denen die Alzheimererkrankung die bekannteste und häufigste ist. Die Erkrankungen verlaufen zwar alle unterschiedlich und haben demzufolge auch unterschiedliche Symptome und Ausprägungen, gleich ist ihnen jedoch allen, dass sie langfristig zum Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit führen.

Prinzipiell kann man zwischen primären und sekundären Demenzen unterscheiden.

 

Bei der primären Demenz sind absterbende Zellen und die dauerhafte Lösung von Zellverbindungen im Gehirn die Ursache für die Erkrankung. Dieser Verlust von Nervenzellen wirkt sich -je nach betroffener Hirnregion- auf das Gedächtnis, die Sprache, die Orientierung und das soziale Verhalten aus. Man spricht hier auch von „neurodegenerativen Veränderungen". Diese Demenzerkrankungen sind zwar nicht heilbar, aber durch die richtige Therapie lässt sich ihr Verlauf verzögern.

 

Eine sekundäre Demenz ist die Folge einer anderen, bereits vorhandenen Grunderkrankung. Diese selteneren Demenzerkrankungen können u.a. durch Depressionen, Medikamente, Alkoholsucht, Schilddrüsenerkrankungen oder eine Vitamin-Unterversorgung ausgelöst werden. Im Gegensatz zu den vielen primären Demenzerkrankungen besteht in einigen Fällen der sekundären Demenzen die Möglichkeit einer Heilung, falls die zugrunde liegende Erkrankung früh genug behandelt wird.

 

Häufige Symptome bei Demenzerkrankungen:

(Quelle: http://www.demenz-ambulant.de/index.php?xid=ms-dez-002)

 

• Räumliche Desorientierung: Die bekannte Umgebung und gewohnte Wege werden nicht mehr wiedererkannt. Die einfache Frage „Wo bin ich?" drückt dies bereits aus. Notwendige Handlungen wie das Aufsuchen der Toilette sind häufig nicht mehr selbstständig möglich.

 

• Zeitliche Desorientierung: Der Demenzkranke verliert das Gefühl für Tageszeiten, Zeiträume oder Zeitpunkte. Er kann Termine nicht einhalten, vergisst Mahlzeiten und steht unter Umständen nachts auf.

 

• Situative Desorientierung: Betroffene wissen nicht mehr, welche Reaktionen in welchen Situationen angemessen sind. So wirken sie manchmal „hemmungslos" oder „ohne Manieren". Z.B. entblößen sie sich in der Öffentlichkeit, halten überzogene Kritik nicht zurück oder tun andere Dinge, die Anstoß erregen.

 

• Personale Desorientierung: Bekannte Personen wie z. B. Ehepartner, Kinder, Freunde oder auch Sie als Pflegeperson werden nicht wiedererkannt. Auch das Wissen über die eigene Person kann in Mitleidenschaft gezogen sein.

 

Nachfolgenden haben wir für Sie einige Internetseiten und Telefonnummern aufgelistet, die der weiteren Information dienen:

 

Die Seite http://www.wegweiser-demenz.de/startseite.html informiert umfassend über das Thema Demenz und bietet darüber hinaus zahlreiche Informationen für Angehörige und dazu eine Auswahl von Links, Literatur- und Filmtipps, die den Einstieg ins Thema erleichtern.

Die gleichnamige Infobroschüre „Wegweiser Demenz" gibt es auch hier als pdf.

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet ebenfalls Informationen zum Thema Demenz und Hinweise zu Gesetzlichen Regelungen an: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Aeltere-Menschen/demenz.html

Die Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit informiert Sie darüber hinaus mit Broschüren und Ratgeber zum Thema Pflege: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/einzelansicht.html

Hier finden Sie die Broschüre: „Ratgeber zur Pflege - Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen".

 

Auf der Homepage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft http://www.alzheimer-forschung.de finden sich viele Informationen zum Thema Alzheimer, sowie kostenlosen Broschüren und Faltblätter, die sich mit allen wichtigen Aspekten der Alzheimer-Krankheit befassen.

Zusätzlich bietet die Gesellschaft bundesweit das Alzheimer-Telefon, zur professionelle Hilfe für Betroffene, deren Angehörige aber auch für Fachpersonal an. Unter der Servicenummer 01803 / 171017 oder unter der Festnetznummer 030 / 25937 9514 sind die Mitarbeiter montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 15 erreichbar. (Ein Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 9 Cent pro Minute.)

 

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